MiGrofon Episode 3 – Nun sag, wie hälst du´s mit dem Populismus?

MiGrofon Episode 3 – Nun sag, wie hälst du´s mit dem Populismus?

In unserer neuesten Episode sprechen wir über nostalgische Musik, Film- und Serienerinnerungen unserer Jugendzeit und wie sich diese auf Grund von Bad News verändert haben. Darüber hinaus behandeln wir das Thema Populismus. Was ist Populismus? Wer ist von Populismus betroffen und was macht Populismus mit uns? Viel Spaß beim Hören!

 

 

 

 

 

 

This Post Has 9 Comments

  1. Der nächste wirklich interessante Podcast von euch! Es macht viel Spaß zuzuhören und sich dabei seine eigenen Gedanken zu den verschiedenen Themen zu machen.
    In dieser Episode waren mir die Themen etwas zu vielfältig/ sprunghaft. Es hat mir in den vorangegangenen Episoden gefallen, dass ihr immer wieder zum Thema zurückgekehrt seid und dabei geblieben seid. Dadurch konnte ich euch gut folgen und ein Thema konnte detaillierter unter die Lupe genommen werden. Das nur als Anregung.
    Bitte macht weiter so! Es ist schön eure Meinungen zu hören und dadurch Input zu Themen zu bekommen, mit denen ich mich auch täglich auseinandersetze!
    Diskussionen zu Artikeln finde ich übrigens auch eine super Sache! Mir ist im Nachhinein leider erst aufgefallen, dass der Artikel unter dem Podcast verlinkt ist, weshalb ich den Artikel erst jetzt zum Ende gelesen habe. Wahrscheinlich wäre es für mein Verständnis der Diskussion besser gewesen, den Artikel davor zu lesen. Man lernt nie aus 😉

    Anmerkung: Es klingt, als ob eine Maus an etwas nagt, wenn man vor dem Mirko isst 😉

  2. Liebe Sophia!
    Vielen Dank für dein ausführliches Feedback! Im Grunde genommen haben wir lediglich zwei Themen bearbeitet. Im nächsten Podcast werden wir gleich zu Beginn auf die Shownotes verweisen, damit die Möglichkeit besteht sich im Vorfeld einzulesen, wenn man das möchte.

  3. Hallo!
    Dem kann ich mich nur anschließen, es macht von Mal zu Mal mehr Spaß euch zuzuhören! Und auch ich finde eure Gespräche einen tollen Input, sowohl zu Themen, über die ich mir auch oft Gedanken mache, wie Populismus (und zur Frage „Wie können wir uns dagegen wappnen?“: ich glaube, Selbstironie), als auch zu solchen, mit denen ich mich noch nicht so sehr beschäftigt habe. Mir ist erst jetzt so richtig bewusst, wie komplex diese Bad News im Kunst/Unterhaltungsbereich-Debatte ist: Einerseits kann man solche Vorfälle nicht unerwähnt lassen, andererseits haben einige der betroffenen Filme, Musik, etc. außer dem Unterhaltungs- und nostalgischen- aber auch einen historischen, künstlerischen oder gesellschaftlichen Wert, den man genausowenig verleugnen kann und darf. Und „Zusatzhinweise“ – zusätzlich zu den Problemen, die ihr angesprochen habt, ist das auch eine sehr starke Stigmatisierung. Das hat mich im Lila Podcast schon ein bisschen verwundert, dass es dort als Möglichkeit, später wieder in den Beruf zurückzukehren angepriesen wurde, ich glaube, realistisch gesehen ist eher das Gegenteil der Fall…

  4. Hallo!
    Dem kann ich mich nur anschließen, wieder ein spannender und unterhaltsamer Podcast mit vielen interessanten Gedankenanstößen! Ich freue mich schon auf den nächsten – und er ist ja auch schon online 😉

  5. Hier nochmal der Teil, der oben fehlt 😉

    Ich glaube, was auch ruiniert wird, ist was ihr so treffend als Disney-Welt Vorstellungen bezeichnet habt. Bis zu einem gewissen Grad werden wir wohl damit leben lernen müssen, dass manche Filme, Musik, etc. für immer belastet bleiben, gleichzeitig abgesehen vom nostalgischen und Unterhaltungs- aber auch einen historischen, künstlerischen oder gesellschaftlichen Wert haben, den man nicht verleugnen kann und sollte. Was nicht heißt, dass man sie unbedingt noch zusätzlich auszeichnen muss, wenn Vorfälle bekannt werden, weil in jedem Preis immer ein Stück gesellschaftspolitische Haltung mitschwingt, aber jemand nachträglich aus einem Film rauszuschneiden erscheint mir als recht billige Lösung, sich der Diskussion nicht stellen zu müssen.
    Dieselbe Frage stellt sich mir auch bei “Disclaimer”-Hinweisen: Vielleicht kann das tatsächlich auch Leute, die sich sonst nicht mit dem Thema befassen würden, dazu bringen, sich Gedanken zu machen. Kann aber auch sein, dass sich dann alles nur darauf fokussiert, die Vorfälle, die bekannt sind zu verurteilen und ein wirklicher Umdenkprozess erst recht nicht in Gang kommt. Die Idee, dass Disclaimer-Hinweise eine Chance für die Täter sein können, wieder in den Beruf zurückzukehren, wie es im Lila-Podcast angesprochen wurde, halte ich deshalb für wenig realistisch…

    Und noch kurz zur Frage “Wie wappnen wir uns gegen Populismus?” Vor einiger Zeit habe ich auf Ö1 einen Beitrag gehört – da ging es, wenn ich mich richtig erinnere, zwar mehr um “Wie wappnen wir uns gegen autoritäre Politik?”, aber ich denke das Rezept passt auch hier: Selbstironie – weil es, um über sich selbst lachen zu können schon automatisch eine differenziertere Betrachtungsweise braucht.

  6. Liebe Julia! Vielen Dank für diesen aufschlussreichen und gut überdachten Beitrag!:) Dem kann ich mir nur anschließen – wie immer-
    Willkommen an Bord!!!!

  7. Ich höre euch wirklich gerne zu 🙂 Die Themen sind spannend und aktuell und regen ernsthaft zum Nachdenken an, gleichzeitig sorgt ihr auch für super Unterhaltung und bringt mich zum Lachen – es fühlt sich so an, als würde ich mit euch am Tisch sitzen (oder wo ihr eben sitzt 😉 ). Teilweise verstehe ich euch schwer wenn ihr gleichzeitig sprecht oder zu leise ein Kommentar abgebt, aber das macht nichts. Ihr bereitet euch auf jeden Podcast vor, seid allerdings auch sehr spontan! Macht weiter so, ihr seid super!! Alles Liebe

  8. Heyho ihr zwei,
    first of all: Danke, dass ihr euch zusammen setzt und mich/uns/alle an euren Gedanken und Diskussionen, und im Endeffekt auch an eurer Freundschaft teilhaben lasst. Da dies mein erster Kommentar zu eurem Podcast ist, möchte ich ihn gleich noch nützen um auch ganz allgemein danke dafür zu sagen! Nicht nur die Themen, die ihr behandelt, finde ich spannend (zu manchen habe ich mehr Bezug als zu anderen, zu machen habe ich mehr Meinung als zu anderen, und auch mehr Infos bereits in meinem Kopf – aber auch genau dafür auch eine gute Gelegenheit meinen Horizont zu erweitern), vieles sehr informativ aber was mir on top am besten gefällt, ist – glaub ich – euer Umgang miteinander. Die respektvolle, wertschätzende Art, wie ihr auch unterschiedliche Meinungen besprecht, imponiert mir sehr! Und ich freue mich jedes Mal aufs Neue :).

    Jetzt zu jetzt: Zu den ruinierten Kindheits- oder Jugendidolen, Personen, Gruppierungen, etc., die man (mehr oder weniger) traumatisch verliert, weil man entweder auf bereits bekannte Sachverhalte drauf kommt, oder es eben “bad news” gibt, möchte ich ein kleines Dankeschön an Stefano aussprechen, der Mel Gibson erwähnt hat – bei dem ist es mir persönlich das erste mal so ergangen. Für mich habe ich es emotional abgrenzen können, dass ich mir nichts neues mehr angesehen habe. Aber ich muss auch zugeben, dass ich nach wie vor an einem feinen Fernsehabend bei Braveheart, den Tränen nah, das Drama genieße. Soviel zu meinem Umgang damit. Von der Idee, irgendwie die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, dass jemand sich “schlecht” verhält, will ich anmerken, dass man hier ganz, ganz scharfe Grenzen ziehen müsste, WAS angemerkt wird. Reicht ein Verdacht, ein Verfahren oder doch lieber zu einer Verurteilung warten – sehr ich hier als auf jeden Fall notwendig. Sonst wird damit einfach Politik gemacht werden.

    Zum Thema Cannabis, Sucht und maßvollem Genuss möchte ich kurz auf Melis Aussage “Man konsumiert nicht maßvoll, wenn es einem nicht schlecht geht!” (sorry, falls das Zitat nicht ganz stimmt) eingehen – bin ich ganz klar nicht bei dir. Hier ging es noch um Alkohol – und ich kenne einfach Menschen, bei denen der maßvolle Genuss nicht funktioniert – ich persönlich kann es nicht nachvollziehen – aber daraus automatisch zu schließen, dass es der Person schlecht geht, und sie deswegen trinkt, teile ich keineswegs. Zum Suchtpotential von Cannabis – ich habe leider keine Quelle bei der Hand und bin auch zu faul/bequem/unter Zeitdruck (everyone chooses from which he/she likes to be triggered) eine zu suchen – ist sehr hoch. Aber erst sehr spät. Sehr vereinfacht gesagt heißt das, ein wirklich langer, regelmäßiger Konsum führt zu einer Art Abhägigkeit, weil das Hirn von selbst Glücklichsein verlernt. Der Konsum von Cannabis führt zu einem Glücksgefühl, ähnlich dem eigens ausgeschütteten Serotonin. Wenn immer von extern zugeführt wird “verlernt” das Hirn die Ausschüttung. Und diese wieder zu erlernen dauert. Wenn also die externe Zuführung ausbleibt, KANN Mann/Frau/Mensch gar nicht glücklich sein, bis das Hirn wieder lernt dies selbst zu tun/steuern. Vielleicht komm ich irgendwann dazu, die Quelle nachzureichen…

    Sonst, danke für eine super unterhaltsame Folge und ich freu mich auf die nächste!

  9. Liebe Sara!
    Vielen Dank für deinen ersten Comment! Vielen Dank für das Widersprechen! Weiter so!:P Widersprüche motivieren mich umso mehr. Fein, dass du dir so großzügig Zeit genommen hast, um dir Gedanken zu machen und diese nieder zuschreiben. Deine Theorie zu der verlernten Ausschüttung von Glückshormonen bei einem über einen längeren Zeitraum andauernden Konsum von Cannabis macht durchaus Sinn für mich. Darüber hinaus kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es Menschen gibt die weit über den Durst trinken, auch wenn es ihnen gut geht und sie keine Sorgen haben. Alkohol euphorisiert und entspannt ganz schnell gleichzeitig. Ich denke, dass genau da die Crux liegt! Bei vielen anderen Tätigkeiten (Sport, Musik, Meditation, usw.), die helfen, um sich zu entspannen und wohl zu fühlen, ist die Schwelle, die man nehmen muss oft weitaus höher und anstrengender als bei Alkohol. Das geht schnell und unkompliziert und ist nahezu überall erhältlich, umsetzbar und – der meiner Meinung nach wichtigste Punkt -gesellschaftlich toleriert und oft auch erwünscht.

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